Mittwoch, 13. Februar 2013

Fachkräftemangel im Non-Profit-Bereich, demografischer Wandel, Kostendruck – im Arbeitsalltag tritt der einzelne Mensch und Mitarbeiter oft in den Hintergrund. Eine gezielte systemische Beratung hilft ihrem Unternehmen ihn wieder in den Mittelpunkt zu rücken.





Nicht nur in München, sondern in ganz Deutschland werden von Tageszeitungen, Gewerkschaften und Nachrichtenagenturen laufend Ergebnisse von Untersuchungen veröffentlicht, die aussagen, dass zukünftig ca. 50 000 Erzieher und 75 000 Pflegekräfte gesucht werden.  Die Jobaussichten in den Sozialberufen sind gut.
Der drohende Fachkräftemangel hat diverse Gründe. Sehr viele Mütter und Väter wollen und müssen Familie und Karriere unter einem Hut bringen, und gleichzeitig haben die Eltern von Kindern unter drei Jahren einen Anspruch auf einen Kindergartenplatz.
Der demographische Wandel macht sich bemerkbar. Viele hoch qualifizierte Beschäftigte gehen aus den Sozialberufen in den Ruhestand. Zugleich reicht die Anzahl von neu ausgebildeten Arbeitskräften jedoch nicht aus, um die entstehende Lücke auszugleichen.
Wer sich heute in einem Sozialberuf ausbilden lässt, der ist morgen in der Lage sich seine Stelle auszusuchen. Ganz besonders Männer sind gefragt, da der Anteil der Männer bei den Auszubildenden noch immer sehr gering ist. Auch die Aufstiegschancen über Zusatzqualifikationen sind gut.
Ganz anders sieht es für die Verantwortlichen von sozialen Einrichtungen aus. Sie beklagen ihre Situation. Zum einen verlangen die zuständigen Kostenträger von sozialen Einrichtungen einen niedrigen Personalschlüssel, zum andern sind die Löhne, die gezahlt werden können der geforderten Qualifikation nicht angemessen. Oft können nur Teilzeitstellen und befristete Arbeitsverträge angeboten werden. In Ballungsräumen, wie München, wird es zunehmend schwieriger geeignetes Personal zu finden.
Meistens schaffen soziale Einrichtungen es nicht mehr ohne fachkundige Unterstützung zukunftsfähig zu bleiben. An dieser Stelle kann eine systemische Beratung helfen. Mit gezielter Beratung, Maßnahmen zur Organisationsentwicklung und neuen Konzepten kann Ihre Einrichtung sich gut auf Kommendes vorbereiten. Machen Sie einen Termin aus!
Esther Wolfram
SBTPlattform

Samstag, 12. Januar 2013

Neuanfang wagen, Wachstum zulassen, Lebensfreude finden und Potentiale ausschöpfen…



Wer einen Garten hat kann nach einem milden Januar erleben, wie sich viele Pflanzen ganz zart und vorsichtig an die Oberfläche wagen. Neben dem offenen Schneeglöckchen blühen auch die Christrosen. Krokusse treiben und Hyazinthen drücken ihre grünen Spitzen durch den Boden. In einer Stadtwohnung  können Sie sich den Jahresbeginn mit Hyazinthen und anderen Frühblühern verschönern.  
Verleitet vom Anblick dieser Pflanzen denke ich darüber nach, wie ich mein  Jahr gestalten möchte. Hyazinthen symbolisieren in ihrer Farbpracht und in ihrem sinnlichen Duft  Neuanfang, Wachstum und Treue.  In der Traumdeutung steht diese Blume für Lebensfreude.
Lebensfreude birgt ein gewaltiges Potential in sich und ist unerschöpfliche Quelle der Lebenskraft.  Das Leben mit neuem Schwung zu bereichern erfordert von uns eine gute Portion Mut. Lebensmut ist erlernbar. In jedem von uns stecken viele oft noch nicht ausgeschöpfte Potentiale. Um diese nutzen zu können, müssen wir  sehr  oft alte Denkmuster hinterfragen.   
Die Zeit zum Nachdenken sollte sich jeder nehmen. Hierbei sollten Sie auf ihre innere Stimme hören, um sich auf ihre Wünsche und Bedürfnisse, Interessen und Talente konzentrieren zu können und diese als einen Wegweiser  für das Leben anzuerkennen.
Es gibt unterschiedliche Wege zur erfüllenden  Lebenskraft zu finden. Hier muss jeder seinen eigenen Weg finden. Gerne helfe ich Ihnen und gerne begleite ich Sie dabei.

Beispiele:


  • Wie viel Zeit habe ich?
  • Woher kommt meine Lebenskraft?
  • Was ist  mir wichtig?
  • Welche Potentiale habe ich?
  • Wohnt mein Glück zuhause?
  • Komme ich auch auf Umwegen an mein Ziel?
  • Beruflicher Erfolg und erfolgreiche Beziehung,  geht das überhaupt? 
  •  Was ist meine Berufung?
  •  Können wir lernen uns besser in unseren Beziehungen zu verstehen? 
  •   Wie finde ich meine Mitte?


Esther Wolfram





Mittwoch, 19. Dezember 2012

Warum eine besinnliche Weihnachtszeit gut tut. Und warum Sie den Jahreswechsel gestalten sollten.



Wenn es nach der Werbung und dem Einzelhandel ginge, gäbe es kein besinnliches Weihnachten. Weihnachten würde zu einem Kaufrausch geraten. Ich hoffe, dass Sie einen anderen Weg wählen. Den Weg zur inneren Einkehr. Einmal inne halten und  zur Besinnung  kommen.  Der Jahreswechsel ist schon seit alters her der Zeitpunkt für eine Rückschau auf das vergangene Jahr, und für Pläne für das kommende Jahr. Bevor sich das Jahr dem Ende neigt, versuchen Sie doch einmal folgendes: Gehen Sie mit mir auf eine Reise. Eine Reise in das Land 2012 der Erinnerungen. Stellen sie sich das Jahr 2012 als eine Landkarte vor und zeichnen Sie Ihre Vorstellungen in skizzenhaften Umrissen auf ein Blatt Papier.  Nun sind Sie gefordert die Landkarte mit Ereignissen des Jahres zu füllen. Holen Sie sich farbige Stifte, malen Sie, schraffieren Sie ihre wichtigsten Stellen und nehmen Sie sich dafür ausreichend viel Zeit. Welche Strecke haben Sie gemeistert? Wo waren Hürden auf der Strecke? In welchem Tempo waren Sie unterwegs? Welchen Tiefen sind Sie begegnet? Welche Flüsse oder Seen mussten Sie überqueren, welche Gipfel erstürmen? Wo möchten Sie leben? Wo haben Sie sich wohl gefühlt? Wem sind Sie begegnet und mit welchen Gefühlen? Wo wurde etwas zerstört, was sie sich gerade aufgebaut oder erträumt haben? Wo möchten sie länger bleiben? Wo wohnt die Freude? Mit wem waren Sie unterwegs? Wo sind ihre Grenzen, wo hätten Sie gerne Grenzen gezogen?  Wann waren Sie einsam? Wann haben Sie jemanden besucht? Sind Sie irgendwo angekommen? Welche Momente und Erlebnisse haben Sie besonders bewegt? Wann und wie fühlten Sie sich besonders „lebendig“? Wofür sind Sie besonders dankbar? Was haben Sie vor allem gelernt? Was möchten Sie aus diesem Jahr unbedingt in das nächste mitnehmen?
In einem nächsten Schritt setzen Sie Ziele, die Sie im kommenden Jahr verwirklichen möchten.

Welche Ziele stehen bei Ihnen an erster Stelle?
     

  • Welchen Sehnsüchten möchte ich im kommenden Jahr besonderen Raum schenken?
  • Welche Hoffnungen bewegen Sie?
  • Worin liegt im kommenden Jahr ihre besondere Berufung? 
  • Welche Potenziale wollen Sie für sich und andere leben und verwirklichen?
  • Welchen Werten fühlen Sie sich besonders verpflichtet? 
  • Was wollen Sie durch ihr eigenes Handeln ermöglichen?
  • Welchen Beziehungen wollen Sie besondere Aufmerksamkeit schenken und auf welche Weise wollen Sie dies tun?
  • Wünschen Sie sich eine berufliche Veränderung?
  • Sehnen Sie sich nach einer liebevollen Partnerschaft?
  • Träumen Sie von einem Umzug, einer neuen Wohnung?
  • Wollen Sie mehr freie Zeit für sich selbst, für die Familie, für Ihre Hobbys?
  • Oder ist für Sie das Thema Gesundheit auf den ersten Platz gerückt? Abnehmen, endlich Nichtraucher, …?·


Mit dem Jahresbeginn verbinden Viele mit Veränderung, Neustart, Beginn. Das bedeutet, das Leben in die Hand nehmen,  sich neu orientieren, einen neuen Weg gehen, Gewohntes loslassen,  neue Entscheidungen treffen.
Sie haben jetzt  die Möglichkeit das Beste aus dem kommenden Jahr zu machen. Lassen Sie die Neugier zu und freuen Sie sich auf Veränderungen, die längst auf Sie warten.
Fehlt Ihnen dazu die nötige Antriebskraft? Sind Sie eher erschöpft und unausgeglichen?
Wissen Sie momentan nicht, wie Sie die guten Vorsätze in eigene Pläne und Projekte, verwandeln und diese verwirklichen können? 365 leere Seiten im Kalender sind kein Grund zur Sorge.
Im Einzelcoaching gebe ich Ihnen die passenden Werkzeuge an die Hand. Auch Gruppentermine sind möglich.

Ihr erster Schritt  – Vereinbaren Sie einen Termin für das neue Jahr mit mir.
Es ist eine gute Basis, um ins neue Jahr zu starten.
www.sbtplattform.de, info@sbtplattform.de

Klaus Göltl (geb. 1960)
Advent Advent ein Jeder rennt
Im Kaufhaus sieht man Menschen flitzen
An Fenstern grelle Lichter blitzen
Auch seit November hängt nun schon
Der Weihnachtsmann dort vom Balkon
Die Hausfrau überlegt seit Wochen
Was tut sie wann an Weihnacht kochen.
Wo ist sie die Besinnlichkeit
In dieser Vorweihnachtszeit?
Der Plätzchenduft, der Kerzenschimmer
Geschenke basteln im warmen Zimmer
Weihnachtslieder und Geschichten
Die von der Geburt Jesu berichten.
Ich wünsch euch für die kommende Zeit
Etwas mehr von der Besinnlichkeit.

Ich wünsche Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins Neue Jahr, was Sie daraus machen liegt nun ganz bei Ihnen.

Esther Wolfram
www.sbtplattform.de

Freitag, 19. Oktober 2012

Warum Scheitern zum Leben gehört. Warum Krisen uns in Selbstzweifel bringen. Warum uns genau diese Lebenskrisen weiterbringen.



Kennen Sie die Werbungen mit dem Motto: höher, besser, schöner, reicher, beliebter…..mein Auto, meine Frau/Mann, mein Kind(er), mein Hund, mein Haus, mein Boot, …
Die Werbung suggeriert uns, dass perfekte vollkommende Leben und das wir, wenn wir genug konsumiert haben, dies auch haben können. Doch wie schnell platzen diese (Werbe-) träume. Dumm gelaufen. Pech gehabt. Abgestürzt.
Scheitern haben wir in unserem Leben nicht eingeplant  und daher verdrängen wir gerne die Erfahrungen der Enttäuschung, Niederlage und Rückschläge.
Ob ihr Chef Sie verheizt  und ihr mühevoll erstelltes Konzept vor allen anderen verreißt, ihre Beziehung den Bach heruntergeht oder Sie immer noch Single sind, das Aktiendepot an Wert verliert oder die Schuldenlast Sie erdrückt, bedeutet: Sie haben ihr Ziel nicht erreicht! Sie bleiben hinter allen Erwartungen zurück und fühlen sich, gegenüber den anderen die  es scheinbar  geschafft haben, als Versager.
Wir sind immer auf der Suche nach dem maximalen Glück und dieses Glück sollte das Format einer Hochglanzbroschüre haben. Fehlschläge passen da nicht hinein.
Doch wenn Sie mal ihren Blick darauf richten, was haben Sie aus ihren Fehlschlägen gelernt? Gab es da etwas für Sie, was Sie noch lernen mussten. Oder gehören Sie zu den Menschen, die mit ihrem Schicksal hadern und daher allen Turbulenzen des Lebens aus dem Weg gehen?  Oder halten Sie immer gerade so den Kopf über das Wasser, so dass Sie nicht ertrinken können, aber nie die Insel des Seelenfriedens erreichen? Spüren Sie schon beim Lesen des Textes Angst, Lähmung und Scham?
Dann möchte ich Ihnen gerne aus eigenen Erfahrungen und professionellen Wissen mitteilen, dass sich ein Malheur  höchsten wie ein nasser Regen anfühlt und ein Unwetter auch wieder vorbeigeht. Und, dass Sie gut, heil und gestärkt  da wieder herauskommen werden, wenn Sie auf sich Vertrauen, wenn Sie rechtzeitig nach der Rettungsleine greifen.
Folgende Denkanstöße gehören zur Verarbeitung des Scheiterns:
·         Stehen Sie zu den eigenen Schwächen.
·         Gehen Sie offen mit Ihren Schwächen um.
·         Betrachten Sie Misslingen, Fehler oder  Scheitern als Normalität in einem Leben.
·         Erkennen Sie, das Risiko zum Leben gehört, das Leben ist lebensgefährlich!
·         Hohe Erwartungen können leicht zu Enttäuschungen führen.
·         Eine geringe Frustrationstoleranz führt schnell zu Kränkungen.
·         Es ist nicht immer alles möglich und
·         scheitern geht leichter als man denkt!

Menschen die mit ihrem Scheitern umgehen können haben es leichter im Leben. Psychologen bezeichnen diesen Vorgang  als Resilienz. Hiermit ist eine physische und psychische Stabilität gemeint. Es gibt Menschen die aus ihren Tiefschlägen lernen, diese durchstehen und sogar gestärkt aus ihnen hervorgehen. Der Spruch: „Aus Fehlern lernt man“ bekommt hier seine Bedeutung. Wer im Leben zu verlieren gelernt hat, hat nicht mehr so große Angst davor. Menschen die ihre Schwächen eingestehen sind in der Regel beliebter, da sie authentisch auf andere wirken. In der  Biografiearbeit habe ich erfahren, dass die Menschen am interessantesten sind, die keine gradlinige Biografie aufzuweisen haben. Menschen mit Brüchen können anderen Menschen viel mitteilen. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass Verlieren können nicht damit gleich zu setzen ist ein Loser zu sein.

Was müssen Sie tun damit Sie das Verlieren akzeptieren:
·         bleiben Sie offen und vertrauen Sie sich jemanden an
·         nutzen Sie ihre Selbstheilungskräfte
·         kommen Sie aus dem Opfermodus heraus
·         suchen sie sich kleine Oasen zum Auftanken und Wohlfühlzeit für sich
·         ernähren Sie sich gesund und bauen Sie ihren Körper auf
·         machen Sie Resilienz-Übungen und tanken Sie Kraft
·         gehen Sie achtsam mit sich und anderen um

Schaffen Sie es nicht alleine, dann überwinden Sie ihre Scham und suchen sich geeignete Hilfe

·         Supervision
·         Paarberatung
·         Schuldnerberatung
·         Homöopathie
·         Psychotherapie
·         Coaching
·         sonstige Hilfe
·         systemische Beratung

Lernen Sie dabei Ihre eigenen Muster zu erkennen  und treten Sie aus der eigenen Falle heraus.
Betrachten Sie das Scheitern nur als eine Momentaufnahme und machen Sie sich zu neuen noch unbekannten Ufern auf.
Und irgendwann ist es soweit. Sie haben ihre Niederlage verarbeitet und das Leben macht Ihnen wieder Freude. Sie spüren sich, sind stolz auf sich, dankbar und versöhnlich. Ein Glücksgefühl stellt sich ein, auch wenn nicht immer alles nach Wunsch verläuft. 
www.sbtpattform.de